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News
14.03.2009, 20:36
Kampagne gegen Spielsucht

Die Walliser Liga für Suchtgefahren (LVT) engagiert sich mit der
Kampagne "Gefangen im Spiel?" gegen negative Auswirkungen
von Glücksspielen.

Gemäss den neusten Statistiken geht man davon aus, dass in der Schweiz 170 000 Personen Probleme im Zusammenhang mit Spielen (Geld- oder Zufallspiele) haben, und sich unter diesen Personen 60 000 Abhängige befinden. Um die Bevölkerung für die Risiken und Gefahren in Zusammenhang mit Spielen zu sensibilisieren, hat die Walliser Liga für Suchtgefahren (LVT) die Kampagne mit dem Titel "Gefangen im Spiel?" lanciert. Vom 25. bis 28. Februar 2009 wird diese Kampagne an einem Informationsstand im Einkaufszentrum Manor in Monthey präsentiert. Unter der Adresse <!-- w --><a href="http://www.canardplume.ch">www.canardplume.ch</a><!-- w --> wird zudem das Thema auf erfrischende und überraschende Weise den Internetusern näher gebracht.

Die aktuellen Statistiken zeigen, dass rund 0,8 Prozent der Schweizer Bevölkerung abhängig von Spielen ist. Geht man einen Schritt weiter und zählt die Personen mit problematischem Verhalten in Zusammenhang mit Spielen dazu, erhöht sich die Zahl der Betroffenen auf 2,2 Prozent. Man kann feststellen, dass sehr wenig Betroffene (2 Prozent) professionelle Hilfe beanspruchen trotz der guten Resultate von entsprechenden Therapien. Rund 40 Spieler werden von Spezialisten der Liga für Suchtgefahren zusammen mit der Caritas Wallis (Dienstleistung Schuldensanierung) betreut.

In diesem Zusammenhang kann festgehalten werden, dass sich die Welschschweizer Kantone mit einem interkantonalen Programm gegen die Spielsucht engagieren. Dies unter anderem mit einer Gratisnummer 0800 801 381 und der Website <!-- w --><a href="http://www.sos-jeu.ch">www.sos-jeu.ch</a><!-- w -->. Die LVT hat ihrerseits vom Kanton Wallis ein Mandat zur Erarbeitung eines Programms erhalten, um die negativen Auswirkungen des Missbrauchs von Spielen zu bekämpfen, und einen gesunden Umgang mit Spielen zu fördern. Mit der Kampagne "Gefangen im Spiel?" wird eine erste dringende Handlungsachse dieses Programm umgesetzt, welche sich auf die Information der Bevölkerung und den Zugang zu Hilfe sicherstellen will.

Quelle: <a href="http://www.rz-online.ch">http://www.rz-online.ch</a>